Virtuelle Events erfolgreich durchführen

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Wie die Komposition eines 5-Gänge Menüs

Virtuelle Events eignen sich für viele Veranstaltungsformate

Da in absehbarer Zeit Veranstaltungen mit physischer Präsenz entweder abgesagt oder mit deutlich verminderter Teilnehmerzahl stattfinden müssen, ist ein Ersatz dringend geboten. Virtuelle Events eignen sich als Ersatz für Messen, Seminare, Podiumsdiskussionen, Konferenzen und oder einem einfachen Talk. Eigentlich gibt es keine thematischen Grenzen. Der Begriff „virtuell“ geistert schon seit 20 Jahren durch das Internet. Internetuser der frühen Stunde erinnern sich sicher noch an „Cycosmos“ und den Robert T-Online, den virtuellen Moderator.

Unter diesem Aspekt betrachtet, ist der Begriff „virtuell“ irreführend. Alle Personen bleiben auch bei einem virtuellen Event reale Personen und werden nicht durch digitale Avatare ersetzt. Neu ist, dass die Notwendigkeit der physischen Präsenz am Veranstaltungsort komplett entfallen kann. Teilnehmer müssen nicht mehr reisen. Über Online Konferenzsysteme wie Teams, Zoom, Skype, Meet und andere können mehrere Personen via Internet einen gemeinsamen Konferenzraum betreten und via Kamera, Mikrofon, Chat und dem Zeigen Ihrer Bildschirminhalte miteinander kommunizieren.

Die Komplexität steigt mit jedem Teilnehmer
Der Nachteil ist die Abhängigkeit, mit der sich der Veranstalter durch die von den zugeschalteten Teilnehmer*innen verwendete Technik begibt. Wie gut ist seine Internetleitung? Kann er sich mit einem Kabel verbinden, um auf das WLAN zu verzichten? Welche Qualität hat seine Kamera und sein Mikrofon? Ist die Kamera richtig positioniert und die Lichtsituation optimal? Kann er das Online Konferenztool auch richtig bedienen? Aufgrund der zahlreichen Unsicherheitsfaktoren wird eine professionelle Vorbereitung mit steigender Aussenwirkung des virtuellen Events wichtiger. Blamieren will man sich schließlich nicht.

Die TV1 geht ohne Generalprobe mehrere Tage vorher, z.B. nicht on air.
Dazu gehört der Test des gesamten Workflows mit allen Teilnehmern bis hin zur Übertragung an die Zuschauer. Sie sollen live dem Geschehen folgen können.

Hier kommt das Livestreaming ins Spiel. Dabei werden die Video-und Audiodaten als kontinuierlicher Datenstrom an die Zuschauer gestreamt und diese können, sobald sie den entsprechenden Link geklickt, den Stream in ihrem Player auf dem jeweiligen Endgerät ansehen.

Interaktivität ist ein Schlüssel zum Erfolg

Auf Interaktivität muss der Veranstalter aber nicht verzichten. Es versteht sich aber von selbst, das die schiere Anzahl an Zuschauer auch eine Auswahl der Interaktionstools nötig macht. Sollen 500 Zuschauer sich per Videoschalte melden können? Sicher nicht! Dürfen alle den Chat verwenden oder Fragen über ein Votingtool beantworten? Aber sicher!
Kann ich einzelne Zuschauerkreis für eine begrenzte Zeit mit in die Online Konferenz schalten, damit sie eine Bühne bekommt? Ja.

Je mehr Interaktivität, angepasst an die Rolle, angeboten wird, desto mehr fühlen sich alle Teilnehmer als ein Teil des Ganzen.

Fazit:

Ein virtueller Event ist wie die Komposition eines 5-Gänge Menüs. Es braucht ein Konzept: Was soll es am Ende werden bzw. was ist das Ziel? Nicht nur beim Kochen kommt es auf die verwendeten Lebensmittel und Küchengeräte an. Die Zutaten müssen top sein. Der Koch muss Erfahrung haben und ein gutes Team. Gemeinsam kreieren sie die Speisen bei optimal abgestimmter Reihenfolge. Dann wird es allen schmecken und die Gäste werden zufrieden sein.

Bitte sprechen Sie uns direkt an, wenn Sie an einer kostensparenden virtuellen Event-Produktion interessiert sind: Tel. 089-960570-60 oder sales@tv1.eu. Oder Sie buchen direkt einen Termin mit einem unserer Experten: https://outlook.office365.com/owa/calendar/VideoTaxi@tv1.eu/bookings/

Der Artikel zusammengefasst:

1. Jeder physische Event kann als virtueller Event umgesetzt werden

2. Durch Zuschaltung externer Teilnehmer steigt die Komplexität

3. Eine oder meherere Generalproben sind dringend empfohlen

4. Beim Livestreaming interaktive Komponenten wie z.b. Chat mit einbeziehen

5. Ein Konzept machen und ihn mit Profis gemeinsam umsetzen